DIE SEHRBUNDTS

Drucken

Band VIBand VI

Familienbilder aus tausend Jahren Deutscher Geschichte.

Band VI
von Hans-Joachim Sehrbundt


420 Seiten mit mehr als 100 teils ganzseitigen, teils vierfarbigen Abbildungen;
mit Beiträgen von Diplom-Biologin Dr. med. Marianne Sehrbundt.
Hardcover, zweifarbiger Efalin-Einband, mit Lesebändchen.
ISBN 3-3-8334-6700-2 / EAN 978-3-8334-6699-4


Band V und VI sollten als ein Gesamtband erscheinen. Technische Gründe verunmöglichten dies, aus einem Buch entstanden zwei. Das reichhaltig vorhandene Material sprengte die Druckfähigkeit des Verlages.

Das Vorwort für Band V und VI ist identisch um aufzuzeigen, daß beide eine Einheit bilden. Die Familiengeschichte Liebsch-Linnartz erscheint hier nicht nur „untergebracht“ als Asylant, sie gehört durch Einheirat (Sehrbundt-Guthof) im Jahr 1964 mit in unsere Genealogie.

Am Ende beider Bände erscheint wie in den voraufgegangenen jeweils ein Kapitel: „Der Autor“. Dort erscheinen Gedanken und Reflektionen zur Zeitgeschichte und lebendigen Genealogie - im Gegensatz zur Museumsgenealogie.

Oftmals sehen Christen wie Genealogen ihr Christentum und die Ahnenforschung als persönlichen kulturellen Besitz an, als „Hinzufügegegenstand“ zum weltlichen Sammelsurium. Ebensowenig wie sich Gott verkitschen läßt, genau so wenig lassen sich Vorfahren zur Sammlerbefriedigung domestizieren. Ahnen als Staffage, zur Drapierung und Bedeutungsaufbesserung, wie das zur Schau gestellt getragene Schmuckkreuz der Ungläubigen.
Das war seinerzeit und heute anders gemeint mit dem: „Nimm Dein Kreuz und folge mir“ (Mk 10,21).

Der vorliegende Band befaßt sich mit dem Vater des Autors und dessen mütterlichem Stammbaum.

Ahnenforschung ist Neulanderkundung, eine Entdeckungsreise, wenn auch rückwärts gerichtet. Die unvermutete Verwandtschaft mit der sehr weitläufigen Bach-Familie kam zutage, nicht zuletzt auch deshalb, weil ich den Inhalt einer Chronik von Andisleben noch in Erinnerung hatte. Ein bis heute erhaltenes, vorzüglich präzises Gedächtnis ist mir bei meinen genealogischen Untersuchungen eine wertvolle Hilfe, meine Mitarbeiter erfreut dies nicht immer.

Ein anderer Teil ist der Familie Liebsch und Linnartz gewidmet, den Großeltern meiner Frau. Die Grande Dame Liebsch imponierte mir sehr, deshalb soll sie auch hier gewürdigt und „verewigt“ werden.

Bei Durchsicht des Geschriebenen stellte ich erstaunt fest, daß wieder ein Band der Vollendung entgegenging. Weitere Bände stehen zur Bearbeitung an.

Die öfters gestellte Frage, ob ich die Bände selber verfasse oder schreiben lasse, ist leicht zu beantworten. Ich bringe mich als Mitglied einer großen Familie in unsere Genealogiebände ein, diese Arbeit bereitet mir große Freude. Auch empfand ich immer Demut und Bewunderung meinen Vorfahren gegenüber, sie wichen nie „einen Finger breit von Gottes Wegen ab“. Es ist Dienst an den Ahnen, eine eingegangene Verpflichtung. Damit reihe ich mich, nicht nur in der Heiligen Eucharistie, in ihre Kette als Familienmitglied in der Gotteskindschaft ein. Über die Heiligung der Arbeit schrieb ich bereits.

Unsere de Serponti-Ahnen standen seit über tausend Jahren im Dienste der heiligen römisch-katholischen Kirche. Sie unterstützten den jeweiligen Heiligen Vater in Auseinandersetzungen und verteidigten den katholischen Glauben. Dieses „urkatholische Gen“ ist auch in dem Verfasser aktiv. Die Erhebung der de Serponte in den erblichen Stand eines Marchese und Conte war der weltliche Lohn. Schon in den ältesten, uns bisher zugänglichen Dokumenten ist immer durchgängig die Adelsbezeichnung „de“ aufgeführt.

Ein Serponti-Ururenkel, Herr Dr. Polinelli aus Grosio, übermittelte wertvolle Daten und Bilder, welche in diesem Band dargestellt werden, allerdings nur in kurzer Form. Ihre ausführliche Würdigung und Darstellung folgt in einem späteren Band.

Die jetzt vorliegenden Bände V und VI runden die bisher erschienen Bände ab und ergänzen sie, persönliche Lebensspannen Einzelner werden ebenso aufgezeichnet wie detaillierte Ereignisse.

Ein Jeder, den wir fanden und noch entdecken werden, bekam und erhält seinen Platz in unserer Genealogie und im Herzen. Nutzen wir die uns geschenkte Zeit.

 


 

Jetzt online lesen:


Das Buch jetzt bestellen